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Wie ist das UNIFAC Modell aufgebaut?

Das UNIFAC-Modell wurde von der UNIQUAC-Methode abgeleitet. UNIFAC steht dabei für UNl(QUAC)F(unictional)A(ctivity)C(oefficient).
 
Wie bei der UNIQUAC Methode ergeben sich die Aktivitätskoeffizienten aus zwei Anteilen: dem Kombinatorischen Anteil C und dem Restanteil R.
 
Der Kombinatorische Anteil berücksichtigt die entropischen Beiträge, die von der Form/Größe der Moleküle abhängen. Er ergibt sich aus einem Volumen-Parameter sowie einem Oberflächen-Parameter und ist von der Temperatur unabhängig.

Der Restanteil hängt von der Temperatur ab und berücksichtigt die Wechselwirkungsksräfte zwischen den Molekülen. Er stellt den enthalpischen Beitrag da.
 
Die UNIFAC-Methode basiert auf der Gruppenbeitrags-Methode.
Die Moleküle werden dabei in Gruppen unterteilt (meist funktionelle Gruppen, wie Hydroxygruppe, Aminogruppe, Carboxygruppe,...), daraus können dann die für den Kombinatorischen- sowie Restanteil notwendigen Stoff- bzw. Wechselwirkungsdaten abgeleitet werden, es müssen also - im Gegensatz zur UNIQUAC-Methode - keine gemessen Daten vorhanden sein. 

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