Motivation und Emotion

Gesundheitsverhalten (Schwarzer) 8b) Motivation & Volition, Mechanismen & Modelle des Gesundheitsverhaltens

Kontinuum Modelle vs Stufenmodelle

1) Kontinuummodelle
  • Individuum wird auf Skala plaziert, die Verhaltenswahrsch. beschreibt 
  • Annahme:Verhalten auf Basis von Intentionen / Einstellung
--> Theory of planned behaviour
Kritik:
  • schließt qualitative Veränderungen (Kognition und Verhaltenstechniken) aus --> linear
  • postintentionale Phase (Handlung) nicht berücktsichtigt, nur motivationale
2) Stufenmodelle
  • Anzahl qualitativer Stufen
  • Annahme: Mittelwerte sozial-kogn. Variablen & Verhalten unterscheiden sich zw. Gruppen
  • Diskontinuitätshypothese: Veränderung nicht auf Kontinuum, sondern 2+ Stufen
  • Nur besser als Kontinuummodelle, wenn empirische Evidenz für Diskontinuität zw. Stufen
  • Identifikation der Faktoren für den Stufenwechsel nötig
--> Rubikon Modell, HAPA, PAPM
 
Wirksamkeit der Stufeneinteilung
Stufenmodelle haben Vorteil, wenn Individuen in richtige Stufe eingeteilt --> Im Schnitt mehr Vorteile als falsch eingeteilte individuen
 
  • Überprüfung der Mediator: sollte auf einer Stufe Wirksam sein, auf anderer nicht
  • Gruppen innerhalb der Stufen müssen homogen sein 
 
!Problem: wenn Intentionen instabil --> machen Stufeneinteilung instabil (aber dann auch bei Kontinuum Leistungsvorhersage falsch)

Diskussion