Klinische Psychologie - Störungslehre

Suizidalität

Depression und Suizidalität: Kinder und Jugendliche

Die Prävalenz psychischer Störungen bei Suizidversuchen (ca. 20%) und Suiziden (ca. 30-50%) ist deutlich niedriger als bei Erwachsenen
 
Suizid als zweithäufigste Todesursache nach Verkehrsunfällen
 
Affektive Störungen, Substanzmissbrauchsstörungen und Störungen des Sozialverhaltens stehen im Vordergrund
 
Keine jahreszeitliche Häufung von Suizidversuchen/Suiziden (Bei Erwachsenen Frühjahr)
 
V.a. Suizidversuche bei Jugendlichen werden auch häufig impulsiv als Reaktion auf eine Belastung ausgeführt
 
Auslöser sind z.B. Verlustsituationen, Schulversagen, Gesetzeskonflikte, Traumatisierung, Streit oder Abbruch sozialer Beziehungen
 
Hauptrisikogruppe für Suizidversuche (Parasuizide) sind Mädchen im Alter von 14-18 Jahren; häufig „appellativer“ Suizidversuch - „Hilfeschrei“ (genauso ernst zu nehmen!), 2-3fach erhöhtes Suizidversuchsrisiko gegenüber Jungen

Diskussion