Klinische Psychologie - Störungslehre

Stressassoziierte Störungen

Epidemiologie - Akute Belastungsstörung (Nur im DSM-5)

Prävalenz
  • Abhängig von der Art des Ereignisses und dem Kontext
  • Personen mit kürzlich (max. 1 Monat zurückliegend) erlebtem Trauma:

–Verkehrsunfälle: 13-21%

–Leichte Gehirnverletzungen: 14%

–Körperliche Angriffe: 19%

–Schwere Verbrennungen: 10%

–Industrieunfälle: 6-12%

–Zwischenmenschliche traumatische Ereignisse (körperliche Angriffe, Vergewaltigung, Miterleben eines Massenschießerei): 20-50%

  • Bei Frauen häufiger als bei Männern

Verlauf

  • Remission nach einem Monat
  • Übergang in eine PTBS:

–Etwas die Hälfe der Personen, die eine PTBS entwickeln, hatte zuvor eine Akute Belastungsstörung

–Symptomverschlechterung innerhalb des ersten Monats vor allem als Folge anhaltender Alltagsbelastungen oder weiterer traumatischer Ereignisse

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