Klinische Psychologie - Störungslehre

Stressassoziierte Störungen

Ätiologie – Risikofaktoren -  Depersonalisations-/Derealisationsstörung

Temperamentsfaktoren
  • Auf Schadensvermeidung ausgerichtetes Temperament
  • Unreife Abwehr (Idealisierung/Abwertung, Ausagieren und Projektion)
  • Schemata des Getrenntseins (Unvollkommenheit und emotionale Vermeidung mit den Themen Missbrauch, Vernachlässigung und Deprivation)
  • Übermäßige Vereinigung (beeinträchtigte Autonomie mit den Themen Abhängigkeit, Verletzbarkeit und Inkompetenz)
Umweltfaktoren
  • Zwischenmenschliche Kindheitstraumata (vor allem emotionale Misshandlung und emotionale Vernachlässigung)
  • Körperliche Misshandlung (Sexuelle selten)
  • Zeuge häuslicher Gewalt
  • Aufwachsen mit einem ernsthaft eingeschränkten, psychisch kranken Elternteil
  • Unerwarteter Tod bzw. Suizid eines Familienmitgliedes oder engen Freundes
Proximale Auslöser
  • Stress (zwischenmenschlich, finanziell, beruflich)
  • Depression
  • Angst (vor allem Panikattacken)
  • Konsum illegaler Drogen
Parasympatische Steuerung => Verminderte sensorische Integration => keine kortikale Kontrolle => keine Erinnerung => usw.
 
 
Operante Konditionierung
  • Reduktion oder Beendigung eines extrem schmerzhaften oder emotional unerträglichen Zustands (negative Verstärkung)

=>Dissoziative Reaktion auf eine zunehmende Anzahl an Belastungen (Reizgeneralisierung)

  • Vermehrte Zuwendung und Fürsorge des Partners/der Partnerin oder Entlastung von alltäglichen Verpflichtungen (positive Verstärkung)

Diskussion