Kartensatz Lerngruppe

Ihre Bekannte möchte endlich verstehen, warum Sie sich mit so vielen unterschiedlichen Sichtweisen im Psychologiestudium auseinandersetzen müssen. „Es gibt doch nur eine!“, ist ihre Meinung. Sie versuchen anhand des Beispiels „Angst“ ihr zu erklären, warum es unterschiedliche Sichtweisen auf das Erleben und Verhalten von Menschen gibt.
Welche der nachfolgenden Zuordnungen sind von Ihnen richtig gewählt? Geben Sie bei jeder Aussage entweder „richtig“ oder „falsch“ an:

  • „Im psychodynamischen Paradigma wird die Angst als Folge einer angstauslösenden Situation betrachtet. Erfährt eine Person, dass eine bestimmte Situation unangenehme Folgen hat, lernt sie für die Zukunft. Sie wird diese Situation vermeiden, wodurch die Angst reduziert wird.“
  • „Im kulturvergleichenden Paradigma wird die Angst in unterschiedlichen Gemeinschaften untersucht. Es wird versucht Einflüsse dieser Gemeinschaften zu identifizieren, welche die Wahrscheinlichkeit zur Ausbildung von verschiedenen Arten von Angst beeinflusst.“
  • Im humanistischen Paradigma wird die Angst als Folge eines innerpsychischen Konfliktes angesehen, etwa zwischen einem verbotenen triebhaften Impuls und einem strengen Gewissen. Angst resultiert hiernach durch die unvollständige Unterdrückung einer Wunschregung.“
  • „Das kognitive Paradigma erfasst die verschiedenen angstauslösenden Gedanken und Fantasien, die Menschen beim Erleben angstauslösender Situationen wahrnehmen. Untersucht wird die verzerrte bzw. „falsche“ Bewertung der realen Welt.“
  • „Im evolutionären Paradigma wird untersucht, in welchen Gehirnarealen die Angstaktiviert ist und welche körperlichen Symptome mit der Angst verbunden sind.“
 

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