Biotechnologie 2

Weiße Biotechnologie

Beschreiben sie die SYNGAS Fermentation.

  • Mikrobiologischer Prozess, bei dem ein Synthesegas  aus H2, CO und CO2 als E-Quelle für Fermentation verwendet wird.
    • gekühltes und gereinigtes Synthesegas z.B. aus Lignocellulose
  • MO: Acetogene
    • Clostridium ljungdahlii, Chlostridium carboxidivorans
  • Fermentation unter niedrigem Druck 1 bis 3 Bar bei 37 bis 39°C. hoher Druck schädlich.

  • Produkte: Ethanol, Butanol, Essigsäure, Buttersäure, Methan

  • Probleme:
    • KW können nicht fermentiert werden, und ggf. hemmen.
    • Inertgas (N2) kann nicht verwendet werden (um Vol. gering zu halten)
    • Fermentation wird unter niedrigem Druck durchgeführt (3 bar), hoher Druck wäre schädlich.
Vorteile
  • niedrige Prozesstemperatur und -druck (Vgl. zu Fischer Tropsch)
  • Nutzbarkeit von Gasen mit höheren S-Gehalt
  • Nutzbarkeit von unterschiedlichen Verhältnissen von CO und H2 im Synthesegas
  • Dadurch: Aufreinigungsschritte erspart
  • H2-Anreicherung nicht notwendig

Nachteile:
  • Limitation der Gaszugabe in die Fermentationsbrühe
  • niedrige volumetrische Produktivität
  • Kohlenwasserstoffe können nicht fermentiert werden und ggf. hemmen

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