Klinische Psychologie Peterfrau

Zwangsstörungen

Was sind die diagnostischen Kriterien der Zwangsstörung nach ICD und DSM?

  • ICD 10
    • Zwänge werden als eigene Gedanken bzw. Impulse erlebt.
    • Sie wiederholen sich andauernd und werden als unangenehm erlebt. Sie können mit Angst, Scham, Ekel und Anspannung verbundensein.
    • Zumindest ein Zwang wird als übertrieben oder unsinnig erkannt.
    • Wenigstens einem der Zwänge oder Impulse muss Widerstandgeleistet werden.
    • Die Zwänge werden als unangemessen erlebt, die Betroffenen sind deutlich beeinträchtigt.
  • DSM IV/ 5
    • Wiederkehrende, anhaltende Gedanken, Impulse oder Vorstellungen, die als eigene Gedanken bzw. Impulse erkannt werden.
    • Gedanken und Handlungen sind zeitraubend und belastend.
    • Zu irgendeinem Zeitpunkt der Störung muss der Zwang als übertrieben oder unbegründet erkannt worden sein.
    • Versuch, Gedanken oder Impulse zu unterdrücken bzw. zu neutralisieren.
    • Mindestens zeitweise aufdringlich und ungewollt; die Gedanken rufen bei den meisten Individuen ausgeprägte Angst, Unbehagen oder Wut hervor.

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