VWL02

Was versteht man unter
„Investitionsneigung“
und wie kann sie beeinflusst werden.

Die Investitionsneigung beschreibt die Bereitschaft der Unternehmer, Investitionen vorzunehmen.

Diese hängt in erster Linie von Erwartungen über die zukünftige Entwicklung von Absatz, Kosten und Gewinnen ab. Ob ein Unternehmer bei unsicheren Erwartungen eine Investition durchführt oder nicht, ist letztlich eine Frage seiner Risikobereitschaft.

Der Staat kann die Investitionsneigung durch positive Rahmenbedingungen für ein günstiges Investitionsklima beeinflussen:

- Steuerpolitik sollte langfristig stabile Orientierungsdaten liefern --> verlässliche Grundlage für unternehmerische Entscheidungen.

- Steuersystem sollte möglichst investitionsfreundlich ausgestattet sein. - Auf Steuern, die unabhängig von der Gewinnlage des Unternehmens anfallen, sollte verzichtet werden.

- Die unternehmerische Risikobereitschaft kann der Staat gezielt durch das Instrument des Verlustausgleiches stärken.

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