Kognitions- und Emotionspsychologie II

Kapitel 7

7.1 Augenbewegungen und Sehen
 
Konvergenzbewegungen

Beide Augen liegen an zwei unterschiedlichen Stellen des Kofpes
→ Jedes Auge bildet einen vom anderen Auge leicht verschiedenen Bereich des visuellen Gesichtsfeldes ab.
 
Um Gegenstände in einer Tiefenebene des Raumes nicht als Doppelbilder zu sehen: Gegenstände müssen auf zueinander korrespondierenden Netzhautstellen der beiden Augen abgebildet werden.
 
 
Korrespondierende Netzhautstellen: Stellen auf den beiden Retinae, die denselben Stellen auf der jeweils anderen Retina entsprechen.
 
Problem: Lage der korrespondierenden Netzhautstellen (die durch den fixen Augenabstand bedingt ist) hängt vom Betrachtungsabstand zwischen Betrachter und Gegenstand ab!
 
Ausgleich bei Änderungen der Betrachtung von Gegenständen in unterschiedlichen Tiefenebenen und zur Abbildung jedes Gegenstandes auf korrespondierende Netzhautstellen:
Betrachter muss den Konvergenzwinkel zwischen seinen Augen der Objektentfernung anpassen.
Konvergenzwinkel ist umso größer, je näher der betrachtete Gegenstand am Auge liegt! (Vergrößerung des Winkels durch Drehung der Augen zur Nasenwurzel)
 

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