Kognitions- und Emotionspsychologie II

Kapitel 8

8.1 Objekterkennung
 
Objektzentrierte vs. betrachterzentrierte Wahrnehmung
 
Formkonstanz

Formkonstanz: Sachverhalt, dass es dem Betrachter gelingt ein Objekt über verschiedene Ansichten hinweg als identisches Objekt wiederzuerkennen
 
Biedermann:
ansichtsunabhängiger Ansatz,
Annahme, dass Formkonstanz gegeben ist, wenn verschiedene Ansichten die Geonstruktur bewahren.  -> Unterschiedliche Ansichten machen demnach nur geringen Unterschied für die Objekterkennung -> geringe Kosten
 
Tarr & Bülthoff:
ansichtabhängige Objekterkennung im Vordergrund;
Wahrnehmung und Wiedererkennen könnten auf im Gedächtnis gespeicherten Ansichten beruhen (statt Geons); Jede Änderung der Orientierung sollte eine Verschlechterung der Wahrnehmung nach sich ziehen;
 
⇒ Prüfstein der konkurrierenden Wahrnehmungstheorien: Wahrnehmungsleistungen für in ihrer Ansicht imRaum varrierende Objekte.
 
⇒ Tarr & Bülthoff:
systematische Untersuchung der Frage 
-> unterschiedliche Ergebnisse, die sich aber anhand der Aufgabenart und -schwierigkeit integrieren lassen.
 
  • Große Objektunterschiede: Ansicht hat geringe Effekte auf Leistung
  • Kleine Objektunterschiede:
    Vorteile für die schon gesehenen und damit gemerkten Ansichten.
 
 

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