Kognitions- und Emotionspsychologie II

Kapitel 8

8.2 Gesichtserkennung
 
Gesichts-Inversions-Effekt

Inversionseffekt:
Gesichter werden schlechter wiedererkannt, wenn sie auf dem Kopf stehen (invertiert) gesehn werden.
 
Inversionseffekt ist sehr robust!
 
Nase, Augen & Mund alleine können invertiert ähnlich gut erkannt werden wie aufrecht stehen (kein Inversionseffekt).
 
Es gibt eine Klasse von Merkmalen, die für Inversion besonders anfällig ist: Die räumliche Anordnung der Merkmale zueinander, wie Augenabstand oder der Mund-Nase-Abstand.
 
Konfigurale Gesichtsmerkmale höherer Ordnung: räumliche Merkmale
 
Konfigurale Gesichtsmerkmale erster Ordnung: Anordnung der Augen horizontal, rechts & links der Nase; der Nase übern Mund; des Mundes über Kinn
 
Inversionseffekt ist besonders für das Wiedererkennen der individueleln Ausprägungen von Mund-Nase-Abstand oder Auge-Auge-Abstand zu beobachten.
= Die Konfigurationsmerkmale, die Gesichtserkennung zur Personenerkennung machen.

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