Kognitions- und Emotionspsychologie II

Kapitel 8

 8.3 Szenenwahrnehmung

Die Rolle des Kontextes (Zusammespiel zwischen verschiedenen Merkmalen und Objekten) ist von allgemeiner Bedeutungfpr die (visuelle) Wahrnehmung!
 
Einige Erklärungen der Objekterkennung:
Annahme, dass Mermale (die bei Wahrnehmung von Objekten verwendet werden) dem Betrachter bewusst zugänglich oder offensichtlich sein müssten → große Zahl potentieller Merkmale & Merkmalskombinationen
 
Data-Mining-Prozeduren:
aus ähnlich vs. unähnlich klassifizierten Bildern natürlicher Szenen werden die trennschärfsten visuellen Merkmale oder -kombinationen ermittelt, die zuverlässig zwischen Bildern trennen, die unterschiedlichen Klassen angehören.
Typische räumliche Kontrast- und Farbverteilungen kennzeichnen demnach zB unterschiedliche Szenen zuverlässig und machen diese für den Betrachter unterscheidbar
→ Zusammenhang zwischen Szenenwahrnehmung und Objekterkennung
 
Frühe Studien Szenenwahrnehmung:
Wahrnehmung von Gegenständen profitiert von der Einbettung der Gegenstände in einen vertrauten Kontext! (Vpn konnten leichter beantoworten, ob bestimmter Gegenstadn in Bild enthalten, wenn Szene intakt)
 
⇒ Wenn Objekte schnell & mit wenig Aufwand erkannt werden, gibt es offensichtlich konfigurale oder kontextuelle Einflüsse des Gesamtbildes, die der Objekterkennung vorausgegen und die daher beeinflussen.
 
 

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