Kognitions- und Emotionspsychologie II

9.1 Psychoakustik
 
Psychoakustik der Lautheit

9.1 Psychoakustik
 
Psychoakustik der Lautheit
 
Unterscheidungsfähigkeit des Hörens wird vornehmlich anhand von Schwellenmessungen mit reinen Sinustönen ermittelt.
Wir müssen zwischen physikalischer Reizstärke und subjektiver Empfindung unterscheiden
 
Wahrnehmung von Lautheit von Tönen:
Weber-Fechnersches Gesetz: empfundene Lautheit ist nicht dasselbe wie die physikalische Schalldruckstärke, sondern eine logarithmische Funktion der Schalldruckstärkeänderung.
Schwächster eben wahrnehmbarer Schalldruck an der Absolutschwelle: 20 Mikropascal (knapp ober der Schalldruckstärke braunscher Molekularbewegung)
Obergrenze: 130 Dezibel (ca startendes Flugzeug)
Pascal & Dezibel: Angaben über die physikalische Reizstärke; sind streng von subjektiver Empfindung der Lautheit zu unterscheiden.
 
Frequenz des akustischen Reizes: Schwellen der Schallwahrnehmung variieren frequenzabhängig.
Die Absolutschwelle ist in den Extrembereichen des Frequenzbandes (von 20 bis 20.000 Hz) erhöht.
Um einen Ton von zB 20 Hz zu hören ist also eine höhere minimale Schalldruckstärke notwendig als beim Höhren eines Tones von zB 1.000 Hz
→ Wird in Angaben der Lautstärke berücksichtigt.
 
Lautstärke (Pegel in Phon):
gibt an, welchen Schalldurck ein Sinuston von 1.000 Hz aufweisen müsste, damit dieser Ton genauso laut wie ein beliebiger Vergleichshörreiz erscheint.
 
Schwellen der Schallwahrnehmung sind außerdem noch von zB Alter und körperlichem Zustand des Hörers abhängig
 

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