Biologie Q1-Q4

Welche unterschiedlichen Mutationsarten gibt es?

Genmutation: Basenabfolgenveränderung in DNA ⇒ oft Verschlechterung/Fehlfunktion des synthetisierten Proteins
  1. Punktmutation: Nukleotidpaaraustausch
    • stumme Mutation: keine Auswirkungen durch selbe/ähnliche AS oder unwichtige Region
    • Missense: Synthese schlechterer oder nutzloser AS
    • Nonsense: zu früh synthetisiertes Stoppcodon ⇒ nutzloses, zu kurzes Protein
  2. RastermutationInsertion oder Deletion von Basenpaaren
    • Veränderung des Leserasters ⇒ früher oder später Nonsense-Triplett
    • schwerwiegender als Punktmutationen
    • funktionsfähiges Protein wenn Mutation am Ende erfolgt oder Mehrfaches von drei ist
Genommutation: Chromosomenanzahlsveränderung
  1. Polyploidi: Chromosomensatzverdoppelung
    • Durch Bastardierung, Zellteilungsstörung & Störung bei der Ausbildung des Spindelapparats
  2. Aneuploidie: Chromosomensatzveränderung
    • Durch Bastardierung & Nichtzertrennung homologer Chromosomenpaare
    • Hyperploidie: ein Chromosom zu viel
    • Hypoploidie: ein Chromosom zu wenig
Chromosomenmutation: Chromosomenveränderungen
  1. Inversion: um 180° verdrehte Eingliederung eines Chromosomteils
  2. Insertion: Chromosom besitzt zusätliches Teilstück
  3. Deletion: Chromosomenteil geht verloren
  4. Duplikation: Chromosomabschnitt ist doppelt vorhanden
  5. Translokation: abgebrochene heften sich an anderes Chromosom

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