Theorien

Selbstbzogene Konstrukte

- Schütz & Renner: 61 Konstrukte in 3 Klassen:
> Inhalt & Struktur (Selbstschema/Selbstkomplexität)
> Bewertung (Selbstwert)
> Handlungsbezogen (Selbstwirksamkeit/-darstellung)
Abgrenzung Selbst - Persönlichkeit (Mischen & Morf):
> entangled relationship (verwirrende Beziehung)
> Selbst hat privilegierte Position, managed Persönlichkeit
 
- Selbstkonzept
I vs. Me: Ich als Objekt = ME, Ich als Subjekt = I
= mentale Repräsentation der eigenen Person aus affektiv-kognitiven Strukturen, bedeutsam für Verhalten, umfangreicher, Substrukturen stark verbunden, häufig aktiv, mit Affekten Verbunden                 ->Selbstwertgefühl
Hierarchisch: höhere Konzepte -> breite Generalisierung des Selbst, nicht falsifizierbar
untere Konzepte -> leicht widerlegbar, ohne Auswirkungen auf generelles Selbstkonzept
> = deklaratives Wissen, Selbstdarstellungsstrategien = prozedurales Wissen
 
Selbstschema: = besonders wichtige Selbstbilder um zentrale Aspekte des eigenen Selbst zu verstehen und zu erklären -> Generalisierungen über das Selbst
= selektive Mechanismen der Informationsverarbeitung
- vergangenheitsbezogen & stabil
- Erfassung: 
> Schematics (Selbstbeschreibung als abhängig oder unabhängig + hohe Bedeutung -> kürzere Reaktionszeit bei Darbietung schemarelevanter Adjektive zu ihrer Person)
> Aschematics (keine hohe Bedeutung)
 
Selbstbezogene Motive: 
> Selbstkonsistenz (stabile Einschätzungen aufrechterhalten)
Selbstwertmaximierung (erwünschte potenzielle Selbstbilder darstellen)
 
Possible Selves:
> potentielle Selbstbilder, zukunftsbezogen
= globale Motive
Expected Selves (was eine Person wahrscheinlich werden könnte)
> Hoped-for selves (was eine Person werden möchte, unwahrscheinlich)
Feared selves (was eine Person fürchtet zu werden)
> Erfassung: Fragebogen (close-ended-self-concept measures) oder Interview
 

Diskussion