BEWT - Wirtschaftsethik

Claas, Übung

ORDONOMIK: Erläutere den ordonomischen Grundgedanken einer orthogonalen Positionierung
 

Die Idee der orthogonalen Positionierung bezieht sich auf Interaktionen vom Typ des Gefangendilemmas.
  1. soziale Falle der Nullsummenspielen: Was der eine Spieler gewinnt, muss der andere Spieler verlieren (auch: Trade-off zwischen Altruismus und Egoismus).
  2. Auch eine Koordinationskomponente: Könnten die Akteure glaubhaft vereinbaren miteinander zu kooperieren, so ergeben sich höhere (aufteilbare) Kollektivgewinne oder gar Individualgewinne (Orientierung senkrecht, also orthogonal, zum Trade-off, Win-Win-Orientierung).
  3. Daher Anreiz eine Institution zu bilden, die die Glaubhaftigkeit der Vereinbarung sicherstellt, um das Pareto-inferiore Nash-GG zu vermeiden (z.B. durch Strafe oder Belohnung).
 

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