BiologischePsychology

Das Visuelle System

Was ist Phototransduktion? Welches Pigment spielt dabei eine Rolle?

Phototransduktion: Umwandlung von Licht durch die visuellen Rezeptoren in neuronale Signale.
Dabei spielt das Pigment Rhodopsin eine wichtige Rolle, da seine Absorption von Licht und seine Fähigkeit, bei konstantem, intensivem Licht diese Absorbtionsfähigkeit vorübergehend zu
verlieren, der erste Schritt des stäbchen-vermittelten Sehens sind.

Sensitivität gegenüber verschiedenen  Wellenlängen bei schwachem Licht ist eine direkte Folge der Fähigkeit des Rhodopsins, diese zu absorbieren. Rhodopsin ist ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor, der auf Licht anstatt auf Neurotransmittermoleküle reagiert → durch Aktivierung stoßen sie intrazelluläre chemische Vorgänge an
 
inhibitorische Reaktion der Stäbchen auf Licht: Licht bleicht Rhodopsinmoleküle (Pigment in der
Retina) → deaktiviert Anstoßen von intrazellulären chemischen Vorgängen → Natriumkanäle schließen sich → Stäbchen werden hyperpolarisiert → setzen weniger Glutamat frei.
Im Dunkeln: Rhodopsinmoleküle erlangen Röte und lichtabsorbierende Eigenschaft wieder →
stoßen wieder intrazelluläre chemische Vorgänge an → Natriumkanäle werden teilweise geöffnet
→ Natriumionen fließen in Stäbchen und depolarisieren sie leicht → Stäbchen setzen kontinuierlich Glutamat frei.

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