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Jede Zelle muss sich differenzieren, zum Bestimmungsort wandern, sich mit anderen Zellen zusammenschließen und geeignete funktionale Verbindungen zu anderen Zellen aufnehmen
1)Induktion der Neuralplatte:
3 Wochen nach Empfängnis; Neuralplatte wird sichtbar → faltet sich ein → bildet Neuralrinne → Ränder verschmelzen → Neuralrohr (Neurulation) → Hohlraum wird zu Zentralkanal und Ventrikeln; nach 40 Tagen: Verdickungen erkennbar aus denen sich Vorder-, Mittel- und Rautenhirn entwickeln werden; Verlust der Totipotenz der Zellen (kann also nicht mehr zu beliebigem Zelltyp werden), sind aber immer noch multipotent
2)Neurale Proliferation:
Vermehrung der Zellen des Neuralrohrs (Proliferation); tritt nicht gleichmäßig in allen Bereichen auf. Großteil der Zellteilung findet in der Ventrikularzone statt. (bei jeder Spezies in versch. Reihenfolge, deshalb artspezifische Gehirnform)
3)Migration und Aggregation: Migration:Wanderung der neu entstandenen Nervenzellen zum Bestimmungsort. Zwei Methoden:
1) somale Translokation: Ausdehnung wächst aus Zelle in ungefähre Richtung der Migration (radial, zum äußeren Rand des Rohrs oder tangential, parallel zu den Wänden des Rohrs).
2) glia-vermittelte Migration: im sich entwickelnden Neuralrohr entsteht ein temporäres Netzwerk von Radialgliazellen.
Aggregation:migrierte Neurone richten sich mit anderen Neuronen desselben Bereichs aus, um Strukturen des Nervensystems aufzubauen. Migration und Aggregation wird wahrscheinlich durch Zelladhäsionsmoleküle vermittelt.
4)Axonales Wachstum und Synapsenbildung: Sobald Neurone Zielort erreicht → Aggregation neuronaler Strukturen → Auswachsen von Dendriten und Axone, an jeder Spitze sitzt der Wachstumskegel. Dieser hat Ausläufer (Filopodien), die er ausstreckt. (Theorien: s.u.)
5)Neuronentod & Synapsenneuanordnung: Prinzip: „Survival of the fittest“ Apoptose:Aktiver Zelltod, entfernt überschüssige Zellen: DNA und innere Strukturen werden aufgespalten und in Membrane verpackt bevor die Zelle auseinanderbricht Nekrose: Passiver Zelltod, nekrotische Zellen können potentiell schädliche Entzündungen auslösen
Neurotrophine: Der Nervenwachstumsfaktor (NGF), fördern Wachstum und Überleben von Neuronen, wirken als Leitsignale für Axone und stimulieren Synaptogenese Synapsenneuanordnung:durch Zelltod entsteht freier Raum, in dem Axonendigungen überlebender Neurone sprießen → Zelltod führt so zu umfangreicher Neuanordnung synapt. Verbindungen
Durch den Zelltod, wird auf der postsynaptischen Membran Raum freigegeben. Dieser wird von den ausspriessenden Axonendigungen der anderen überlebenden Neurone ausgefüllt = Neuanordnung der synaptischen Verbindungen-> Selektivität der Übertragung wird erhöht.
Jede Zelle muss sich differenzieren, zum Bestimmungsort wandern, sich mit anderen Zellen zusammenschließen und geeignete funktionale Verbindungen zu anderen Zellen aufnehmen
1)Induktion der Neuralplatte:
3 Wochen nach Empfängnis; Neuralplatte wird sichtbar → faltet sich ein → bildet Neuralrinne → Ränder verschmelzen → Neuralrohr (Neurulation) → Hohlraum wird zu Zentralkanal und Ventrikeln; nach 40 Tagen: Verdickungen erkennbar aus denen sich Vorder-, Mittel- und Rautenhirn entwickeln werden; Verlust der Totipotenz der Zellen (kann also nicht mehr zu beliebigem Zelltyp werden), sind aber immer noch multipotent
2)Neurale Proliferation:
Vermehrung der Zellen des Neuralrohrs (Proliferation); tritt nicht gleichmäßig in allen Bereichen auf. Großteil der Zellteilung findet in der Ventrikularzone statt. (bei jeder Spezies in versch. Reihenfolge, deshalb artspezifische Gehirnform)
3)Migration und Aggregation: Migration:Wanderung der neu entstandenen Nervenzellen zum Bestimmungsort. Zwei Methoden:
1) somale Translokation: Ausdehnung wächst aus Zelle in ungefähre Richtung der Migration (radial, zum äußeren Rand des Rohrs oder tangential, parallel zu den Wänden des Rohrs).
2) glia-vermittelte Migration: im sich entwickelnden Neuralrohr entsteht ein temporäres Netzwerk von Radialgliazellen.
Aggregation:migrierte Neurone richten sich mit anderen Neuronen desselben Bereichs aus, um Strukturen des Nervensystems aufzubauen. Migration und Aggregation wird wahrscheinlich durch Zelladhäsionsmoleküle vermittelt.
4)Axonales Wachstum und Synapsenbildung: Sobald Neurone Zielort erreicht → Aggregation neuronaler Strukturen → Auswachsen von Dendriten und Axone, an jeder Spitze sitzt der Wachstumskegel. Dieser hat Ausläufer (Filopodien), die er ausstreckt. (Theorien: s.u.)
5)Neuronentod & Synapsenneuanordnung: Prinzip: „Survival of the fittest“ Apoptose:Aktiver Zelltod, entfernt überschüssige Zellen: DNA und innere Strukturen werden aufgespalten und in Membrane verpackt bevor die Zelle auseinanderbricht Nekrose: Passiver Zelltod, nekrotische Zellen können potentiell schädliche Entzündungen auslösen
Neurotrophine: Der Nervenwachstumsfaktor (NGF), fördern Wachstum und Überleben von Neuronen, wirken als Leitsignale für Axone und stimulieren Synaptogenese Synapsenneuanordnung:durch Zelltod entsteht freier Raum, in dem Axonendigungen überlebender Neurone sprießen → Zelltod führt so zu umfangreicher Neuanordnung synapt. Verbindungen
Durch den Zelltod, wird auf der postsynaptischen Membran Raum freigegeben. Dieser wird von den ausspriessenden Axonendigungen der anderen überlebenden Neurone ausgefüllt = Neuanordnung der synaptischen Verbindungen-> Selektivität der Übertragung wird erhöht.
Jede Zelle muss sich differenzieren, zum Bestimmungsort wandern, sich mit anderen Zellen zusammenschließen und geeignete funktionale Verbindungen zu anderen Zellen aufnehmen 1)Induktion der Neuralplatte: 3 Wochen nach Empfängnis; Neuralplatte wird sichtbar → faltet sich ein → bildet Neuralrinne → Ränder verschmelzen → Neuralrohr (Neurulation) → Hohlraum wird zu Zentralkanal und Ventrikeln; nach 40 Tagen: Verdickungen erkennbar aus denen sich Vorder-, Mittel- und Rautenhirn entwickeln werden; Verlust der Totipotenz der Zellen (kann also nicht mehr zu beliebigem Zelltyp werden), sind aber immer noch multipotent 2)Neurale Proliferation: Vermehrung der Zellen des Neuralrohrs (Proliferation); tritt nicht gleichmäßig in allen Bereichen auf. Großteil der Zellteilung findet in der Ventrikularzone statt. (bei jeder Spezies in versch. Reihenfolge, deshalb artspezifische Gehirnform) 3)Migration und Aggregation: Migration: Wanderung der neu entstandenen Nervenzellen zum Bestimmungsort. Zwei Methoden: 1) somale Translokation : Ausdehnung wächst aus Zelle in ungefähre Richtung der Migration (radial, zum äußeren Rand des Rohrs oder tangential, parallel zu den Wänden des Rohrs). 2) glia-vermittelte Migration : im sich entwickelnden Neuralrohr entsteht ein temporäres Netzwerk von Radialgliazellen. Aggregation: migrierte Neurone richten sich mit anderen Neuronen desselben Bereichs aus, um Strukturen des Nervensystems aufzubauen. Migration und Aggregation wird wahrscheinlich durch Zelladhäsionsmoleküle vermittelt. 4)Axonales Wachstum und Synapsenbildung: Sobald Neurone Zielort erreicht → Aggregation neuronaler Strukturen → Auswachsen von Dendriten und Axone, an jeder Spitze sitzt der Wachstumskegel. Dieser hat Ausläufer (Filopodien), die er ausstreckt. (Theorien: s.u.) 5)Neuronentod & Synapsenneuanordnung: Prinzip: „Survival of the fittest“ Apoptose: Aktiver Zelltod, entfernt überschüssige Zellen: DNA und innere Strukturen werden aufgespalten und in Membrane verpackt bevor die Zelle auseinanderbricht Nekrose: Passiver Zelltod, nekrotische Zellen können potentiell schädliche Entzündungen auslösen Neurotrophine: Der Nervenwachstumsfaktor (NGF), fördern Wachstum und Überleben von Neuronen, wirken als Leitsignale für Axone und stimulieren Synaptogenese Synapsenneuanordnung:durch Zelltod entsteht freier Raum, in dem Axonendigungen überlebender Neurone sprießen → Zelltod führt so zu umfangreicher Neuanordnung synapt. Verbindungen Durch den Zelltod, wird auf der postsynaptischen Membran Raum freigegeben. Dieser wird von den ausspriessenden Axonendigungen der anderen überlebenden Neurone ausgefüllt = Neuanordnung der synaptischen Verbindungen-> Selektivität der Übertragung wird erhöht.
Stichworte
Mit Repetico PRO kannst du der Karte Stichworte zuordnen. Stichworte können verwendet werden, um Karten zu einem bestimmten Thema auch Kartensatz-übergreifend zu lernen.