Erläutern sie, in welchen Maße die Maximierung der Ökonomischen Wohlfahrt den gesellschaftlichen Zielen Freiheit, Gleichheit und Sicherheit dienen kann.

Die maximierung der ökonomischen Wohlfahrt bedeutet dass folgende 3 wirtschaftspolitischen Ziele maximiert werden.

Verteilungsgerechtigkeit: eine gerecht empfundene Aufteilung von wirtschaftlichen Entscheidungsbefugnissen, Gütern, Einkommen und Vermögensbesitz.

Konjunkturelle Stabilität:  Vollbeschäftigung, Preisnivaeustabilität, Zahlungbilanzsausgleich

Allokative Effizienz: Optimale Güter Versorgung (Staat muss evtl selbst Produktionsaufgaben übernehmen), Wirtschaftswachstum, Umweltschutz





Ökonomischer Wohlstand fundiert das Freiheitspostulat in materieller Sicht(man kann selber entscheiden aber haftet auch), schafft also die wirtschaftliche Vorraussetung für individuelle Lebensgestaltung, bietet Schutz vor unerwarteten Risiken und damit Sicherheit und erfüllt bei gerechter Verteilung auch das Postulat der Gerechtigkeit.

Da die gesellschaftlichen Normen Frieden, Freiheit, Sicherheit, Solidarität, Gerechtigkeit bei einer
wirtschaftlichen Auslegung eng mit dem Wohlstandsziel zusammenhängen, kann das Wohlstandsziel
als ökonomisches Oberziel bezeichnet werden.

Geht man in der Zielhierarchie eine Stufe weiter nach unten, dann kommt man zu den
wirtschaftspolitischen Einzelzielen:

> Vollbeschäftigung bzw. hoher Beschäftigungsstand
> Geldwertstabilität
> außenwirtschaftliches Gleichgewicht
> Wirtschaftswachstum

> gerechtere Einkommens- und Vermögensverteilung
> Umweltschutz
> Partizipation bei wirtschaftlichen Entscheidungen (betriebliche und überbetriebliche
Mitbestimmung)
> optimale Allokation der Produktionsfaktoren
> Befriedigung kollektiver Bedürfnisse
> Schutz einzelner Branchen und Regionen
> Sicherung des Angebots an wichtigen Gütern
> Verkürzung der Arbeitszeit
> mehr Lebensqualität im Sinne besserer Lebens- und Arbeitsbedingungen

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