Erläutern sie die Sinnhaftigkeit von Second-Best-Überlegungen

Second-Best
Wenn nun eine gesamtgesellschaftlich erwünschte
Optimallösung aus alternativen wirtschaftlichen Situationen zwar technisch (also die firstbest-
Lösung) aber politisch nicht (oder zumindest nicht sofort) erreichbar ist, so bezeichnet
man diejenige Lösung, die sowohl technisch als auch politisch möglich ist, als second-best-
Lösung.

Beispiel
Monopolist hat bei einer Kombination  von einer Nachfrage zu 5000 Einheiten zu einen Verkaufspreis von 100 Euro Pro Stück seine Kosten gedeckt.
Nun wird ihm aber vorgegeben die Ware zu 60 Euro pro Stück zu verkaufen. Die Nachfrage würde sich zudem auch auf 6000 Einheiten erhöhen. Der Monopolist würde damit aber nur seine variablen Kosten decken können aber nicht seine Fixen.

Da kommt die Second-Best-Lösung im Spiel. Der Preis von 60 Euro ist für  den Monoplisten nur Möglich wenn er die Differenz zwischen Variablen Kosten und Gesamtkosten subventioniert bekäme.

Für 60 Euro pro Stück spricht, dass die Summe aus Produzenten- und Konsumentenrente maximiert wird und die Wohlfahrt daher auch. Wenn man also den Verlust an Konsumenten- und Produzentenrente beim Übergang von 60nach 100 Euro pro Stück und die Mehrbelastung durch die für die Subventionen erforderlichen Steuererhebungen gegeneinander abwägt, so folgt daraus, dass die optimale Produktionsmenge irgendwo zwischen 5000 und 6000 Einheiten liegt

 



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