Forschungsmethoden Unit 2

Wissenschaftstheorie, 2.2.2 Wirklichkeit als Konstruktion

Was kritisiert die diskursive Psychologie an den konventionellen Ansätzen?

1 Kognitionen (Objekte und Ergeignisse) werden durch Sprache erst konstruiert
 
(statt: Kognitionen basieren auf Wahnehmungen)
 
2. Sprache konstruiert soziale Realität, repräsentiert sie aber nicht unbedingt ---> objektive Wahrnehmung nicht möglich.
 
(statt: Objektive Wahrnehmung theoretisch möglich; Fehler durch kontrollierbare Heuristiken (nicht-math. Methoden) erzeugt)
 
3. Siehe 1. + Attributionen (Erklärungen) und Einstellung sind Aspekte der sprachlichen Konstruktionen
 
(statt: Es herrscht Konsenz über die Existenz sozialer Objekten und Ereignissen, trotz unterschiedlicher Attributionen und Einstellungen dazu)
 
4. Vorurteile, Identität, Gedächtnis, Vertrauen: etwas was Menschen TUN nicht was sie haben
 
(statt: es gibt rel. überdauernde kognitive Strukturen: sind zwar beeinflussbar von Variablen, aber einigermaßen stabil)

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