MM3 Klausurfragen ab WS 16/17

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Was ist ein häufig diskutiertes Problem bei der Erfassung von Bewältigung durch Fragebögen?
 
A) Die derzeitig verwendeten Fragebögen sind zwar valide, aber nicht reliabel. 
 
B) Die Fragebögen sind redundant, weil alle die selben Bewältigungsstrategien enthalten
 
C) In den gängigen Fragebögen ist die Distinktheit der erfassten Bewältigungsstrategien nicht immer faktorenanalytisch gestützt.
  
D) Die Tests müssen zwischen dem Aufwand der Testverfahren für die Testpersonen und Messgenauigkeit der Tests abwägen.
  
E) Mit den verfügbaren Fragebögen lässt sich Bewältigung nicht differenziert genug erfassen

C  D
 
-> es geht um die 3 vorgestellten Fragebögen:
- WAYS (Ways of Coping Questionnaire; Folkman & Lazarus, 2005)
- COPE (Coping Operations Preference Enquiry; Carver et al. 1998)
- SVF (Stressverarbeitungsfragebogen; Erdmann & Janke, 2008)
 
zu C: "Problematisch ist bei allen drei Fragebogen die faktorenanalytische Untermauerung der Subskalen bzw. einzelnen Strategien."... " Es stellt sich hierbei die Frage, wie distinkt die einzelenen Stressbewältigungsstrategien tatsächlich sind."
zu D: Frage nach Aufwand und Messgenauigkeit: will man viele Bewältigungsstrategien sehr reliabel messen, bekommt man schnell einen sehr langen Fragebogen
 
SB, ab S. 53

Diskussion