MM3 Klausurfragen ab WS 16/17

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Welche Aussagen im Zusammenhang mit der Selbstkategorisierungstheorie sind korrekt wiedergegeben?

a. In dem Maße, in dem eine Gruppenzugehörigkeit salient ist, rücken die identitätsstiftenden Ähnlichkeiten in den Vordergrund.
b. Empathie signalisiert dem Hilfenehmer, dass der andere Hilfe braucht, die aufgrund der wahrgenommenen Ähnlichkeit in der Folge gewährt wird.
c. Die geteilte Gruppenzugehörigkeit führt zu Vertrauen, welches dann Austauschprozesse und auch kommunikative Prozesse ermöglicht/erleichtert.
d. Bei nichtgeteilter Gruppenzugehörigkeit stehen negative Emotionen im Vordergrund, die diese Prozesse (Antwort C) hemmen. Sowohl auf Seiten des Gebers als auch des Empfängers.
e. Grundsätzlich bedeutet dies, dass das Ausmaß der gegebenen Hilfe durch diese motivationalen Prozesse moderiert wird.

A C D
 
zu A: je mehr die Gruppenzugehörigkeit salient wird, müssten identitätsstiftende Ähnlichkeiten der Gruppe zunehmen -> Akzentuierungsprinzip VL1, Folie 25
zu B: Wird die andere Person als ähnlich zu Selbst wahrgenommen ist empathiebasiertes Helfen wahrscheinlicher -> unähnlich zum Selbst, dann eher Kosten-Nutzen-Wahrscheinlichkeit
-> Hilfenehmer ! ist falsch
zu E: Nein: Gruppenbasierte wahrgenommene (Un)Ähnlichkeit zwischen dem eigenen Selbst und einer hilfsbedürftigen Person moderiert die motivationalen Prozesse, die zum Helfen führen. Menschen helfen daher „uns“ und „denen“ nicht notwendigerweise weniger, aber aus unterschiedlichen Motiven.

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