Das politische System Deutschlands - WS17/18

VL8 - Anwendungsbeispiel: Erkläre mit dem Vetospieleransatz nach Tsebelis, warum der linke Flügel 2013 für GroKo statt R2G gestimmt hat!

Ausgangslage: SQ: 6,5
R2G: Parteien sind intern gespalten, de facto Einstimmigkeitsregel (Jeder ist Veto-Spieler)
 
GroKo: Parteien sind intern gespalten, Flügel 2:1 überstimmbar
 
  • Modell suggeriert, dass, auf Grund des Erpressungspotentials des wirtschaftsfreundlichen Flügels innerhalb der Grünen, GroKo ökonomisch linkere Positionen durchsetzen konnte als R2G
  • Weitere Modellfolgerung: SPD zwar in Koalitionsverhandlungen 2013 Agenda-Setter gewesen, aber in der Legislaturperiode ist dies auf Grund der Richtlinienkompetenz die Bundeskanzlerin
    -> durchgesetzte Policy-Punkte weiter „rechts“ als ursprünglich vereinbart

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