BM 3B - Innovations- und Wissensmanagement

Buch

Welche Methoden und Konzepte des Wissensmanagements kennen Sie? Was leisten diese Methoden und wo liegen die Grenzen?

Methode Beschreibung Grenzen
Best Practices
Mitarbeiter sprechen über erfolgreiche Projekte oder Tätigkeiten und tauschen Erfahrungen über die optimale Umsetzung aus. Ziel ist es die optimale Lösung zu finden. Bei wenig fehlertoleranten Unternehmen ein idealer Startpunkt für den Einstieg für den Aufbau einer Lernkultur.
Die Grenzen liegen im Transferproblem in den unterschiedlichen Kontexten, was in einem Bereich funktioniert muss nicht im anderen Bereich funktionieren.
Lessons Learned
Diskussion von gelernten Lektionen mit anschließender Dokumentation. Gelernt wird aus Fehlern, eine entsprechende Fehlerkultur ist Voraussetzung im Unternehmen.
Die Grenzen liegen bei den Betroffenen selbst, Kreativität und Reflexionsfähigkeit sind gefragt, eine entsprechende Entwicklung ist Voraussetzung.
CoP Communities of Practice ist der freiwillige und lose Zusammenschluss innerhalb und außerhalb des Unternehmens von Personen die Interesse an der Lösung von Problemen haben. Eine Führung oder Einfluss durch das Unternehmen ist nicht möglich, da CoP auf freiwilliger Basis und in der Freizeit erfolgt.
Story Telling Die Erfahrung als Geschichte weitergeben und damit die Diskussionen und Gespräche fördern. Geschichten sind einprägsam und werden vom Empfänger leicht aufgenommen. Ein sehr langfristiger und aufwendiger Vorgang, die Aufbereitung in entsprechende Medien (Video, Audio) ist Ressourcenintensiv.
Knowledge Maps Die Knowledge Maps ist eine grafische Darstellung der Wissensträger, Wissensbeständen, Wissensanwendungen und Entwicklungsstufen des Wissens. Man unterscheidet zwischen individuellen und kollektiven Wissenslandkarten. Sie erlauben das leichtere finden des Wissens im Unternehmen. Dynamische Änderungen können nur schwer einbezogen werden, die Wartung ist aufwendig und kostenintensiv. Die Mitarbeiter müssen das System aktiv nutzen.
Job Rotation
  • Erwerb neuer Fähigkeiten
  • Kennenlernen bereichsübergreifender Zusammenhänge
  • Förderung sozialer Verhaltenskompetenz
  • Flexibel einsetzbare Mitarbeiter
  • Hoher Kostenaufwand durch Mentor- und Mentee
  • Fehlendes Talent oder Interesse neues zu lernen
Mentoring, Coaching
Wissen- und Erfahrungsweitergabe an Nachfolger sowie Einschulung und Begleitung neuer Mitarbeiter durch Betreuung vom Mentor.
 
 
 

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