MM3 Klausurfragen ab WS 16/17

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Welche/r der folgenden Befunde ergab/en sich in dieser Studie? Mate Poaching, Schachner et al. 2002
 
A) Im Kontext von Langzeitbeziehungen lassen sich hoch vermeidend orientierte Personen eher "auspannen" als niedrig vermeidend orientierte Personen.
B) Im Kontext von Kurzzeitbeziehungen unternehmen hoch vermeidend orientierte Personen eher den Versuch, jemanden "auszuspannen", als niedrig vermeidend orientierte Personen.
C) Vermeidende Bindungsausprägung korreliert positiv mit Exklusivität der Beziehung.
D) Der Zusammenhang zwischen vermeidender Bindungsausprägung und Exklusivität der Beziehung wird nicht durch (bewusstes) sexuelles Verlangen mediiert.
E) Im Kontext von Kurzzeitbeziehungen erhöht eine vermeidende Bindungsausprägung die Wahrscheinlichkeit, dass jemand versucht, den Partner/die eigene Partnerin "auszuspannen".

B D   E auch laut FB
 
zu A: Vermeidung (hoch und niedrig) spielt in kurzzeitigen Beziehungen eine größere Rolle als in Langzeitbeziehungen
zu C: -> Beziehungen weniger exklusiv!
zu D: die Hypothese, dass bei hoher Vermeidung höhere Sex-Lust besteht und deshalb mehr Ausspannen und Ausgespannt werden vorkommt, konnte nicht bestätigt werden (Vermeidende erleben niedrigere sex. Befriedigung, stehen nicht auf liebevollen, intimen Aspekt der sex. Beziehung)
zu E: nicht ganz sicher, aber vermeidender Bindugsstil spannt eher aus und lässt sich eher ausspannen
 
außerdem:
-Attraktivität sagt erfolgreiches Ausspannen vorher
- hoher ängstlicher Bindungsstil glaubt, dass der Partner eher abgeworben werden kann, da aber besitzergreifender und aufmerksamer, findet das Abwerben häufig nicht statt.
 
Schachner & Shaver (2002). Attachment style and human mate poaching.
 

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