Form und Funktion von Pflanzen (BIO131)

Wie funktioniert sekundäres Dickenwachstum?

Ausgangspunkt für das sekundäre Dickenwachstum ist der kambiale Ringschluss: Zellen des Markstrahlparenchyms (zwischen den Leitbündeln) werden sekundär meristematisch
und bilden das interfaszikuläre Kambium, das lückenlos an das (primäre) faszikuläre Kambium anschliesst. Der so entstandene kambiale Ring kann bei vielen Baumarten über Jahrhunderte teilungsaktiv bleiben. Die nach dem Zentrum hin
abgegebenen Zellen differenzieren sich zu Xylemelementen oder zu Holzstrahlparenchym, die nach aussen abgegebenen zu Phloemelementen oder zu Baststrahlparenchym. Der kambiale Ring selbst erweitert sich laufend durch Dilatationswachstum: d.h. durch radiale Teilungen.

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