MM3 Klausurfragen ab WS 16/17

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Wann immer Ben schwierige Situationen zu meistern hat, ist er davon überzeugt, dass sich alles zum Guten wendet. Daher verfolgt er seine Ziele überwiegend engagiert und motiviert. Auf Karla trifft das Gegenteil zu. Sie rechnet generell mit dem schlimmsten und gibt in schwierigen Situationen schneller auf. Welche Aussagen über Bens und Karlas Reaktionen auf Stress werden von empirischen Befunden gestützt?
 

A Ben zeigt stärkere körperliche Reaktionen auf Stress
B Karla bewertet schwierige Situationen als schwer kontrollierbar und ihre Bewältigung als schlecht
C Ben nimmt mehr soziale Unterstützung als Karla war
D Ben neigt zu einer niedrigeren Bereitschaft sich mit unangenehmen Gesundheitsinformationen auseinander zu setzen.
E Karla verwendet die Bewältigungsstrategie Disengagement seltener als Ben

B D
 
-> es geht um dispositionalen Optimismus
 
zu C: Männer suchen weniger soziale Unterstützung, aber gesundheitsfördernde Wirkung von Optimisten über selbstwahrgenommene soziale Unterstützung (die nicht zwangsläufig mit der tatsächlichen Unterstützung übereinstimmen musste)
zu D: Studie über HIV-Testungen: "Es zeigte sich, dass ein hoher dispositionaler Optimismus mit einer geringeren Informationssuche und Testbereitschaft einherging." SB, S. 87
zu E: Disengagement ist eine problemorientierte/ vermeidende Bewältigungsstrategie, deshalb trifft sie eher auf Karla zu, andererseits wird sie in der Abb. (S. 64) als effektive Strategie gewertet
 
SB, S. 64

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