MM3 Klausurfragen ab WS 16/17

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  • Was ist richtig?
  1. Studie von Cohen, Tyrell und Smith (1991): Die Analyse des Zusammenhangs zwischen dem Stressindex und der Erkrankungsrate ergab eine deutliche Dosis-Wirkung-Beziehung: Es konnte ein non-linearer Zusammenhang nachgewiesen werden.
  2. Das Laborexperiment von Cohen, Tyrell und Smith (1991) liefert stichhaltige Hinweise dafür, dass es substantielle Zusammenhänge zwischen der Stressbelastung und dem Auftreten von Krankheitssymptomen gibt.
  3. Die Ergebnisse der Studie von Cohen, Tyrell und Smith (1991) sind bestimmten Einschränkungen unterworfen, denn der Vorteil der experimentellen Vorgehensweise geht einem wesentlichen Nachteil einher: der mangelnden Übertragbarkeit der Ergebnisse auf naturalistische Situationen.
  4. In Felduntersuchungen finden sich eine Reihe von Hinweisen darauf, dass Menschen, die Katastrophen überleben, in der Folge deutlich häufiger als die Allgemeinbevölkerung unter psychischen, aber auch körperlichen Symptomen leiden, die nicht durch manifeste andere Erkrankungen erklärt werden können.
  5. Prospektive Studien können den Zusammenhang zwischen Stresserfahrungen und möglichen Folgen für die körperliche Gesundheit beleuchten. Hierbei wird eine definierte Gruppe von Personen über einen langen Zeitraum hinweg immer wieder auf bestimmte Merkmale hin untersucht wird. Aufgrund des längsschnittlichen Designs können Ursache-Wirkungs-Beziehungen von Ereignissen und ihren Folgen aufgedeckt werden.

BCDE
 
zu A: linearer Zusammenhang -> je höher Stessbelastung, desto höher war die Rate der klinisch nachgewiesenen Erkältungen
 
Cohen, Tyrell & Smith (1991)
- experimentelle Studie, VP wurden im Labor hinsichtlich Stressbelastung gefragt, aktueller Gesundheitszustand, Gesundheitsverhalten, Persönlichkeitsmerkmale und weitere Einflussvariablen wurden ermittelt
- jede VP wurde mit einem von 5 Virenstämmen (1 Gruppe: Salzlösung) infiziert, VP lebten dann 9 Tage (2vor, 7 nach) in Quarantäne und wurde auf Erkältungssymptome untersucht
 
SB, ab S. 26

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