MM3 Klausurfragen ab WS 16/17

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Der Zusammenhang zwischen Geschlecht und Stress wurde häufig untersucht.
Welche Aussagen in Bezug auf Geschlecht und Stress sind empirisch
belegt?
 
A Personen mit einem stark ausgeprägten männlichen Selbstkonzept zeigen eine starke
physiologische Stressreaktion bei
gleichzeitig geringem subjektiven Stresserleben.
B Im Gegensatz zu Erwachsenen besteht bei Jungen und Mädchen kein Unterschied
C Männer schätzen Situationen stresshafter ein als Frauen
D Androgyne Menschen bevorzugen Bewältigungsstrategien meistens nach
ihrem biologischen Geschlecht
E Frauen nutzen arbeitzplatzbezogene Freunde als Puffer gegen Arbeitsstress, Männer potentiell Karriere fördernd

A E
 
zu A: richtig, SB, S. 75
zu B: unterschiedliches Bewältigungsverhalten konnte schon bei Kindern und Jugendlichen gefunden werden (Eschenbeck, Kohlmann & Lohaus, 2007 -> 2000 7-16 jährige) -> Mädchen problemorientiert + soziale Unterstützung, Jungs vermeidend
zu C: Frauen schätzen Situationen (hier bezogen auf Arbeitsplatz) als deutlich stressiger ein
zu D: Menschen mit einer androgynen Geschlechtsorientierung nutzen häufiger problemorientiertes Coping und soziale Ablenkung zur Bewältigung als geschlechtstypische, geschlechtsuntypische und indifferente Personen + weniger emotionsorientierte Bewältigung
zu E: "Frauen nutzen arbeitsbezogene Freundschaften als Puffer gegen Arbeitsstress, während Männer die vorteile solcher Beziehungen darin sehen, dass sie potenziell karrierefördernd sein können oder sich als funktional erweisen können
 
SB, ab S. 70

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