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Syndrome / Eigennamen

Zollinger-Ellison-Syndrom

Gastrinome (Zollinger-Ellison-Syndrom) gehören zu den neuroendokrinen Tumoren des Gastrointestinaltrakts und sind durch die Produktion von Gastrin gekennzeichnet. Die Tumoren können maligne (etwa 60-70%) oder benigne sein und treten überwiegend sporadisch auf, kommen jedoch auch im Rahmen eines MEN 1-Syndroms vor. In der Regel sind sie im Pankreas lokalisiert, seltener auch im Magen oder Duodenum. Durch den erhöhten Gastrinspiegel kommt es typischerweise zu Diarrhöen sowie zur stark vermehrten Säureproduktion des Magens und damit zur Ausbildung rezidivierender therapieresistenter Ulzerationen in Magen und Duodenum. Der kurative Therapieansatz besteht in der chirurgischen Resektion des Tumors; zur symptomatischen Therapie erfolgt die medikamentöse Blockade der Säureproduktion (mittels PPIs).

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