WS2016/17 Lernen & Denken

Diskutieren Sie bitte die sozial-kognitive Lerntheorie von Bandura

 Sozial-kognitive Lerntheorie (Bandura, 1986)→ 4 Prozesse beim Beobachtungslernen1. Aufmerksamkeitsprozesse2. Gedächtnisprozesse3. Motorische Reproduktionsprozesse4. Anreiz-und Motivationsprozesse → Kinder imitieren spontan beobachtetes Verhalten, vor allem, wenn das Modell belohnt wurde→ Der Unterschied liegt in der Motivation, das gelernte Verhalten auch selbst spontan zu zeigen (bzw. zu unterdrücken) Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit von Imitation beeinflussen, z.B.:1. Modell wird unmittelbar verstärkt2. Modell wird als positiv & beliebt wahrgenommen3. Modell ist dem Beobachter ähnlich (Geschlecht, Alter, St atus, etc.)4. Modell ist mächtig und einflussreich, so dass es potentiell wichtig ist, Verhalten genau zu beobachten5. Verhalten des Modells ist eindeutig und auffällig (salient)  Neben Information:Klassische Experimente von Bandura66 Kinder -> 3. Aufteilungen (Modellen)A -> Verstärker druch ErwachsenenB -> Modell wird vom Erwachsenen für Aggression getadeltC -> Keine Konsequenz Phase 1 von 3 (Exposition)Kinder (3-6 Jahre) sehen alleine einen Film, in dem ein Kind („Modell-Person“ Rocky) eine große Puppe („Bobo“) misshandelt und dabei seine Handlungen mit rüden Worten kommentiert Phase 2 (Test 1: Indirekter Verhaltenstest)Anschließend muss das Kind in einem Raum mit Spielzeug warten (u.a. die Puppe...), weil der Versuchsleiter mal kurz was erledigen muss, und es wird beobachtet, was das Kind tut Phase 3 (Test 2: Expliziter Gedächtnistest)Am Ende des Experiments wird allen Kindern vom Versuchsleiter eine Belohnung angeboten, wenn sie sich an das Verhalten des Modells erinnern und es imitieren können

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