WS2016/17 Lernen & Denken

Diskutieren Sie bitte, inwieweit sich Imitation auf motorisches Verhalten oder Verhaltensziel-Erreichung bezieht.

 Frühe Imitation von zielgerichteten Handlungen ist ein selektiver inferentieller Prozess, der die Bewertung der Rationalität der Mittel (Handlungsalternativen) in Bezug zu den Randbedingungen der Situation beinhaltet (Situationsabhängigkeit) → Situationsabhängig, da dann nur imitiert wird um das Ziel zu erreichen, wenn gleiche situative Bedingungen herrschen(sonst andere Handlungsalternativen um Ziel zu erreichen) (Gergely et al., 2002)Kinder 2 GruppenIn verschiedenen Situationen gab es das Ziel einen Knopf zu drücken (Vorbilder Erwachsene)Situation 1: Die Hände des E. waren gebunden und hat mit dem Kopf gedrücktSituation 2: Die Hände waren frei und der E. hat mit dem Finger gedrückt Bei Imitation häufig schwer zu entscheiden, ob motorische oder Zielerreichungs- Komponente im Vordergrund steht, weil beide häufig untrennbar sind häufig steht instrumentelles Verhaltensziel im Fokus, nicht das motorische Verhalten selbst Ziel wenn Kinder Hände sehen ist dann tiefgründig -> erwarten trotzdem ein bestimmtes ziel (den Knopf drücken) auch wenn tester mit freien Händen mit der Stirn den Knopf drückt 

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