MM3 Klausurfragen ab WS 16/17

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Identitätsperspektive auf die Symptomwahrnehmung
B) Die Bewertung von körperlichen Zuständen als Krankheitssymptomen variiert mit dem sozialen Kontext.
C) Dieselben Symptome werden bei Salienz unterschiedlicher sozialer Identitäten als unterschiedlich bedrohlich bewertet.
D) Personen, die glauben, dass sie eine bestimmte Krankheit haben, nehmen damit einhergehende Symptome als schwerwiegender wahr, wenn sie sich stark mit einer Gruppe
identifizieren, mit denen die Krankheit assoziiert ist
E) Die Bedrohlichkeitswahrnehmung von Symptomen hängt davon ab, inwieweit diese distinkte Dimensionen einer sozialen Identitäten bedrohen

BCDE
 
zu C: siehe E
zu D: Hypothese der Studie von StClaire, Clift & Cumbelton (VP mit/ ohne Erkältung, mit/ohne Tinitus); Selbstkategorie als alter Mensch führt dazu, dass Hörverlust als stärker empfunden wurde, weniger Beeinträchtigung, wenn sich die Person als "einzigartiger Mensch" empfunden hat
zu E: Dies ist die Hypothese der Studie von Levine & Reicher (angehende Sportleherer/ Männer und Frauen), die bestätigt wurde: Frauen nahmen bei Salienz von Geschlecht statt Sportlehrer eher Symptome wahr, die die Attraktivität bedrohten; bei Salienz als Sportlehrer eher "kaputtes Knie"
 
VL 3
 
 

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