Klassische Genetik, Grundbegriffe

Weiler Nover, inet, Pflztransformation und transgene Pfzen

Protoplast

Als Protoplast bezeichnet man bei mit Zellwänden versehenen Zellen die kleinste selbständig lebensfähige morphologische Einheit, d. h. den plasmatischen Inhalt einer Zelle. Daher gibt es diesen Begriff bei Bakterien-, Pilz- und Pflanzenzellen, da sie alle Zellwände besitzen können.
 
Tierische Zellen besitzen hingegen keine Zellwand und sind nur durch ihr Plasmalemma begrenzt.
 
Die Einheitsmembran/Cytoplasmamembran (Zellmembran) bleibt jedoch in jedem Fall erhalten.
  • Allerdings ist es erforderlich, die Protoplasten in einem osmotisch etwa isotonen Medium zu präparieren und zu halten, da sie anderenfalls
  • in hypotonischem Medium Wasser aufnehmen und platzen
  • oder ihnen in hypertonischem Wasser entzogen wird und sie dadurch zusammenschrumpfen.

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