Klassische Genetik, Grundbegriffe

Weiler Nover, inet, Pflztransformation und transgene Pfzen

Verwendung von Protoplasten

  • Da Protoplasten keine Zellwände besitzen, können sie leicht DNA aufnehmen.
 
  • Deshalb sind sie das Ausgangsmaterial für die Herstellung transgener Pflanzen,
 
insbesondere bei denjenigen Pflanzen, bei denen ein Agrobacterium tumefaciens-vermittelter DNA-Transfer nicht etabliert ist.
 
Protoplasten können auch miteinander fusioniert werden (Protoplastenfusion).
So können zwei Zellen und damit zwei Genome miteinander verschmolzen werden, auch wenn die Ausgangsorganismen nicht miteinander kreuzbar waren;
es entstehen somatische Hybride.
 
  • Fusionierter Protoplast (links) mit Chloroplasten aus einer Blattzelle und gefärbter Vakuole aus einer Blütenzelle.
 
 
Diese Technik wird u. a. in der Pflanzenzüchtung eingesetzt.
Die Protoplasten von Gefäßpflanzen benötigen die Zugabe von Phytohormonen für die Regeneration zu ganzen Pflanzen.
 
Zumeist läuft diese Regeneration über ein Zwischenstadium, dem sogenannten Kallus, ab.
 
Demgegenüber regenerieren die Protoplasten von Laubmoosen wie z. B. Physcomitrella patens ohne Zugabe von Phytohormonen direkt zum fädigen Protonema. Dabei verhalten sie sich wie eine keimende Moosspore [1]

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