Klassische Genetik, Grundbegriffe

inet, Pflztransformation und transgene Pfzen

1 Schematische Darstellung des häufig als Klonierungsvektor verwendeten Plasmids pBluescript®. Die Lagen von Genen wie des Ampicillin-Resistenzgens (ApR) sind als Pfeile dargestellt. Das Gen bzw. die cDNA des zu exprimierenden Proteins wird in die MCS (multiple cloning site oder Polylinker) kloniert. Diese liegt hier innerhalb des lac-Z-Gens (Lactose-Operon). Bei erfolgreicher Klonierung wird der Leserahmen (Raster) des lac-Z-Gens zerstört und die Expression von β-Galactosidase verhindert. Die entstehenden Bakterienkolonien sind weiß gefärbt. Die Kolonien, die das gewünschte Gen nicht enthalten, sind blau. ori = Replikationsursprung (origin of replication); f1(IG) = intergene Region des Phagen f1 ( beinhaltet den ori für die Replikation mit Hilfe von Phagen); pT7 bzw. pT3 = RNA-Polymerase-Promotor des T7- bzw. T3-Bakteriophagen (dienen der RNA-Synthese in vitro); rep(pMB1) enthält den ori für die Replikation in Bakterien. Als weitere Information sind Schnittstellen von Restriktionsenzymen (z.B. ScaI, PdiI) außerhalb des Polylinkers angegeben. Die Zahlen geben die Lage der entsprechenden Schnittstelle und ihre Entfernung von der Position 1 (links von Position 3, hier nicht eingezeichnet) in Basenpaaren (bp) an. 2 Detaillierte Darstellung des Polylinkers mit den im Plasmid nur einmal schneidenden Restriktionsenzymen, die für Klonierungen von großem Nutzen sind. Flankiert wird der Polylinker jeweils von einer kurzen Sequenz, hier aus dem Genom des Bakteriophagen M13, die z.B. als primer für eine Sequenzierung dienen kann. Die Sequenz der MCS ist als Folge von Tripletts, die hier im Leserahmen des lac-Z-Gens liegen, etwas größer dargestellt. Die von ihnen codierten Aminosäuren sind darunter aufgeführt.

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