Ingenieurtiefau

Anker

Erläutere das Nachweisverfahren nach Kranz.

  • Krafteck
  • Kranz: Nachgeben der Anker → Wand kippt um Fußpunkt → Entstehung einer Gleitfuge zw. Wand-Fußpunkt und der Mitte des Verpresskörpers (Annahme)
  • Ermittlung der Ankerkraft A, die diesen Bruchzustand hervorruft
  • Drehpunkt der Wand: Querkraftnullpunkt angesetzt
  • mehrere Ankerlagen: mehrere tiefe Gleitfugen
 
Man legt einen Erdkörper fest (Begrenzung durch Ankerlänge), für den ich die Stabilität berechne. Auf den Körper wirkt: Erddruck, Reibungskraft, Kraft durch Wand, Ankerkraft.

Wenn sich das Krafteck schließt bin ich stabil und ich kann eine entsprechende Sicherheit einrechnen. Wenn es sich nicht ausgeht: Anker verlängern, dies führt zu einer höheren Gewichtskraft, etc.

Für Auftriebssicherung mit Ankern bedeutet der Nachweis der tiefen Gleitfuge, dass zu zeigen ist, dass die Gewichtskraft des Erdkörpers ausreicht (d.h. muss auf jeden Fall höher sein) als die (einzuleitende) Ankerkraft.

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