Soziologie GS

Werte und Normen

Normen 

= setzten Werte in konkreten Handlungsanleitungen ("Spielregeln") um und legen fest, wer wo was wie mit wem wann und wie oft zu tun hat. Damit präzisieren sie die abstrakten Wertvorstellungen.
 
Die Akzeptanz von Normen hängt davon ab, wie sehr die dahinterstehenden Werte geschätzt und für wie bedeutsam sie für das Zusammenleben gehalten wird. 
 

Funktionen:

  • Voraussetzung für Umgang der Menschen miteinander
  • Soziale Normen erleichtern Anpassung an die Umwelt
  • Stabilisierung und Ordnung sozialer Beziehungen der Menschen -> Verhalten wird berechenbar

Einteilung:

  • Muss-Norm: sind rechtlich festgelegt und für jeden verbindlich, Nichtbeachtung führ zur Strafte, ausdrücklich formuliert, zB. Gesetz (StGB)
  • Soll-Norm: bestimmte Erwartungen an eine Person, aber keine Festlegung in Rechtsnorm; Nichterfüllung führt i.d.R. zu Abneigung/Ablehnung; z.B. Sitten wie Gruß- und Umgangsformen
  • Kann-Norm: wenig verpflichtend, keine Bestrafung bei Nichterfüllung, häufig Sympathie bei beachtung, z.B. Bräuche und Gewohnheiten

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