BFIN02

Lektion 3: Festverzinsliche Wertpapiere und Anleihemärkte

Was ist die Auslandsanleihe

Auslandsanleihen sind aus Sicht des Anlegers im Ausland emittierte Anleihen eines inländischen Schuldners. Sie werden in der jeweiligen ausländischen Währung ausgegeben. Die Bundesrepublik Deutschland hat beispielsweise im Jahr 2005 eine Auslandsanleihe in US-Dollar
an der New Yorker Börse emittiert.
Wichtig bei einer Auslandsanleihe ist das Währungsrisiko, denn Wechselkurse unterliegen ständigen Schwankungen. Im Unterschied zu anderen Anleihearten können Emittenten von diesen Wechselkursschwankungen durchaus profitieren. Zusätzlich kann dieses Wechselkursrisiko durch eventuell höhere Zinszahlungen im Ausland ausgeglichen werden. Auslandsanleihen sind meistens festverzinsliche Wertpapiere; eine variable Verzinsung ist eher selten.

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