VU Gesundheitspsychologie

9. Gesundheitsprogramme

Settings von Gesundheitsförderng & Prävention - Arbeitsplatz

Interventionen am Arbeitsplatz:  
weitaus kostengünstiger und haben das Potenzial, weite Bevölkerungsschichten unabhängig von ihrem Inanspruchnahmeverhalten ärztlicher Angebote zu erreichen

Historisch:
→ zunächst sind die Implementierung von Sicherheitsstandards in Betrieben zur Vermeidung von Arbeitsunfällen und der Verringerung von Schadstoffexposition wichtige präventive Maßnahmen.
Mit zunehmendem Bewusstsein für gesundheitliche Risikofaktoren haben darüber hinaus viele Betriebe Rauchverbote am Arbeitsplatz eingeführt.

Gesundheitsförderung findet somit auf vielen Ebenen statt, z.B. auch durch Angebote gesunder Kost in betrieblichen Kantinen und die Förderung von sportlichen Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit.

In manchen Betrieben wird weiterhin individuelle Beratung bei physischen und psychischen Problemen angeboten. Konfliktlöse- und Stressreduktionsseminare gehören mittlerweile zum Standardrepertoire der Mitarbeiterschulung zumindest auf mittlerer und höherer Hierarchieebene

Anreize für Unternehmen: 

  • Verringerung krankheitsbedingter Fehlzeiten
  • Erhöhung der Produktivität
  • verbessertes Image

    Allerdings fehlen empirische Daten zur Evaluierung des langfristigen Erfolgs betrieblicher Interventionen, sowohl die Gesundheit der Mitarbeiter als auch die Kosten-Nutzen-Rechnung betreffend.

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