Tierphysiologie

Atmung

Kann die Atmung reguliert werden?

Ja, für eine gewisse Zeit kann man die Luft anhalten, bis der Atemreiz zu groß wird. 
Das autonome Zentrum der Atmungsregulations liegt in der Medulla oblongata. Dort gibt es Gruppen von Nervenzellen, die bei der Expiration oder Inspiration aktiv sind. Sie kommunizieren miteinander, können sich aber auch hemmen.
Ob die Neuronengruppen aktiv sind, hängt von den Messungen der Gassensoren (= Chemosensoren ab).
  • Die Chemorezeptoren sitzen nicht in der Lunge, sondern im arteriellen Kreislauf. Oft sitzen die CO2 - Rezeptoren im Gehirn (Glomerus caroticum, Glomerus aortica).
Im Glomerus caroticum: Wenige Zellen, Typ 1- und Typ2, empfindlich auf O2-Partialdruck. Sauerstoffmangel schließt K-Kanäle -> Depolarisation der Membran -> Ca2+ -Einstrom-> Topamin wird freigesetzt -> Nerv wird aktiviert -> Signalmeldung an Medulla oblongata -> gesteigerte/gebremste Atmung
  • Neben den Chemorezeptoren gibt es auch noch Mechanorezeptoren im Brustraum, die die Dehnung messen und Schmerzrezeptoren, die eine Überdehnung registrieren. 

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