Einführung in die Wirtschaftswissenschaften, VWL

Präferenzen

Wer ständig entscheiden muss, muss wissen, was er will. Rationales Handeln
im Sinne der Nutzenmaximierung unter Knappheitsbedingungen setzt in der
mikroökonomischen Theorie voraus, dass alle Wirtschaftssubjekte widerspruchsfreie Präferenzen haben. Das bedeutet, dass zwar alle Wirtschaftssubjekte unterschiedliche Bedürfnisstrukturen haben können, dass also die Menschen ihre unterschiedlichen Bedürfnisse mit unterschiedlichen Mitteln, d.h.
durch verschiedenen Konsum, befriedigen können. Aber alle Bedürfnisstrukturen müssen solche gemeinsamen Merkmale aufweisen, dass sich aus ihnen
widerspruchsfreie Präferenzen ableiten lassen. Widerspruchsfreie Präferenzen
werden auch
konsistente Präferenzen genannt. Die Konsistenz von Präferenzen ist gegeben, wenn diese vollständig und transitiv sind

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