Schwierigkeitsproportionale Stichprobenverteilung:

Ein alternatives Verfahren zur Korrektur der Trennschärfen von Items mit extremen Schwierigkeiten haben Moosbrugger und Zistler (1993) mit der schwierigkeitsproportionalen Stichprobenverteilung vorgeschlagen. Die Trennschärfe dichotomer Items wird dabei aufgewertet, indem ein sog. Selektionskennwert berechnet wird, der eine Art Korrektur der Trennschärfe um Varianzeinschränkung darstellt. Dies führt zu einer Selektion von Items, bei der solche mit extremen Schwierigkeiten weniger stark benachteiligt sind als bei Anwendung der unkorrigierten Trennschärfen.

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