Heilpraktikerprüfung

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?
Wählen Sie zwei Antworten!
Bei einem Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz

  • A) sollte eine Impfung gegen Influenza durchgeführt werden
  • B) muss der Serumkaliumspiegel kontrolliert werden
  • C) kann Blutspenden (500 ml vierteljährlich) bei renaler Anämie zur Stimulierung der Erythrozytenbildung sinnvoll sein
  • D) muss der Blutdruck zur Nierenperfusion mäßig erhöht sein (zum Beispiel systolisch 160 mmHg bei älteren Patienten)
  • E) sollte bei Vorliegen von Ödemen die Kost salzreich sein

Die Antworten A) und B) sind richtig.

Zu A:
Die Grippeschutzimpfung ist von der STIKO für Senioren ab 60. Lebensjahr und chronisch Kranke empfohlen.

pdf: Impfempfehlung

Zu B:
NiereninsuffizientePatienten entwickeln häufig eineHyperkaliämie. Diese kann zu Rhythmusstörungen führen.

Zu C:
Niereninsuffiziente Patienten entwickeln häufig eine renale Anämie.
Unter anderem ursächlich ist das in der defekten Niere vermindert gebildeteErythropoetin. Erythropoetin wird deshalb therapeutisch verabreicht.

Zu D:
Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz sind dialysepflichtig. Auf eine Nierenperfusion muss keine Rücksicht mehr genommen werden. Der hohe Blutdruck schadet aber dem Herz-Kreislaufsystem und führt zu vielfältigen Komplikationen. Ersollte daher engmaschig eingestellt werden.

Diskussion