Bmo 4-6

Beschreiben Sie das Prinzip der Modenkopplung (mode locking) zur Erzeugung
von Pulsz¨ugen aus sehr kurzen Einzelpulsen

Normalerweise schwingenModen unabh¨angig und ohne feste Phasenbeziehung zueinander. Manche
Moden interferieren dabei konstruktiv, manche deskruktiv (in ungef¨ar gleichem Verh¨altnis). Die
Laserleistung schwankt daher nur gering um einen Mittelwert. Man versucht nun eine Synchronisation
der Moden zu erreichen, um bei einer m¨oglichst großen Anzahl von Moden eine konstante
Phasenbeziehung zueinander zu erreichen. Je mehr Eigenzust¨ande (Moden) des Resonators
koh¨arent zueinander schwingen, desto k¨urzer werden die Laserpulse prinzipiell. Unterschieden
wird zwischen
• aktiver (d.h. durch akustooptische Modulatoren oder elektrooptische Modulatoren wie der
Pockels- Zelle)
und
• passiver Modenkopplung (durch den Kerr-Linsen-Effekt, sowie durch s¨attigbare Absorber).

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