Heilpraktikerprüfung

Frage: Einfachauswahl
Welche Aussage trifft zu?

Sie untersuchen in Ihrer Praxis einen übergewichtigen Patienten. Die Diagnose Diabetes mellitus können Sie bei folgender anamnestischer Angabe bzw. folgendem Befund (Glukosebestimmung aus venösem Plasma) stellen:
 A) Nüchtern-Blutzucker bei erstmaliger Messung 110 mg/dl (6,1 mmol/1), bei der Kontrollmessung 70 mg/dl (3,9 mmol/1)
 B) Blutzuckerwert von 130 mg/dl (7,2 mmol/1) zwei Stunden nach Glukosebelastung
 C) Trinkmenge täglich ca. drei Liter
 D) Nüchtern-Blutzucker bei zweimaliger Messung 140 mg/dl (7,8 mmol/1)
 E) Vermehrte Neigung zu Hämatomen

Antwort D) ist richtig.

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung aufgrund einer Insulinresistenz oder einem Insulinmangel. Diabetes mellitus ist durch einen chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet.

zu A) = Falsch, nach Kriterien der WHO beträgt der Nüchern-Blutzucker bei einem Gesunden bis zu 110 mg/dl (6,1 mmol/l). Da der Nüchern-Blutzucker bei der Kontrolle 70 mg/dl liegt, kann man davon ausgehen, dass kein Diabetes mellitus vorliegt.
zu B) = Falsch, nach einer Glukosebelastung kann bei einem Gesunden der Blutzucker 140 mg/dl (7,8 mmol/l) betragen (WHO). So liegt der Blutzucker von 130 mg/dl noch im physiologischen Bereich.
zu C) = Falsch, Die Trinkmenge hat keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.
zu D) = Richtig, ein Nüchtern-Blutzucker von 140 mg/dl bei zweimaliger Kontrolle liegt im pathologische Bereich.
zu E) = Falsch, zu einer vermehrten Neigung zu Hämatomen kann es bei brüchigen Gefäßwänden der Kapillaren oder bei Gerinnungsstörungen kommen.

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