Heilpraktikerprüfung

Frage: Einfachauswahl
Welche Aussagen zum malignen Melanom trifft zu?
 A) UV-bedingte Hautschäden wie Sonnenbrände in der Kindheit spielen keine Rolle für die Entstehung des maligen Melanoms
 B) Maligne Melanome entstehen nicht aus bestehenden Muttermalen
 C) Die ABCDE-Regel (Asymmetrie, Begrenzung, Coloration, Durchmesser, Erhabenheit) ist eine Methode zur Früherkennung des maligen Melanoms
 D) Maligne Melanome treten nur auf der Haut auf
 E) Das maligne Melanom neigt selten und spät zur Metastasierung

Antwort C) ist richtig.

Ein malignes Melanom (= Schwarzer Hautkrebs) ist ein bösartiger, frühzeitiger Tumor, der von bestimmten Pigmentzellen
(= Melanozyten) ausgeht.

Zu A) = Falsch, die Entwicklung des Melanoms kann von der Anzahl der schweren Sonnenbrände besonders vor dem 20. Lebensjahr abhängen. Sie entwickeln sich bevorzugt an Hautstellen, die nicht von Kleidung bedeckt sind, zum Beispiel im Gesicht, im Nacken oder an den Armen.
Zu B) = Falsch, ein Muttermal ist ein Pigmentnaevus, dabei handelt es sich um eine Fehlbildung der pigmentbildenden Zellen. Es besteht ein großes Melanomrisiko.
Zu C) = Richtig, die ABCDE-Regel ist eine in der Dermatologie verwendete Daumenregel zur Beurteilung pigmentierter Hautveränderungen. Sie gibt Hinweise über die Bösartigkeit dieser Veränderungen. Dabei steht:
A für Asymetrie der Veränderung
B für Begrenzung ist unregelmässig
C für Colorit, uneinheitliche Pigmentierung
D für Durchmesser über 5 mmm
E für Elevation/Erhaben, d.h. die betroffene Stelle erhebt sich gegenüber der umgebenden Haut.
Zu D) = Falsch, das Melanom bildet sich aus pigmentbildenden Zellen zu 95% der Haut oder Schleimhaut. Es kann sich aber auch am Auge, an der Schleimhaut z.B. des Magendarmtrakts oder an den Hirnhäuten bilden.
Zu E) = Falsch, es neigt früh und häufig zur Metastasierung.

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