Heilpraktikerprüfung

Frage: Mehrfachauswahlaufgabe
Welche der folgenden Aussagen zu sozialen Phobien (nach ICD-10) treffen zu?
Wählen Sie zwei Antworten!
 A) Männer sind deutlich häufiger von der Störung betroffen als Frauen
 B) Soziale Phobien können sich auch im Drang zum Wasserlassen äußern
 C) Die Symptome erreichen nie das Ausmaß einer Panikattacke
 D) Soziale Phobien beginnen meist im mittleren Lebensalter
 E) Soziale Phobien können klar abgegrenzt sein und z. B. nur auf Essen in der Öffentlichkeit beschränkt sein

Die Antworten “B” und “E” sind richtig.

Soziale Phobien sind psychische Störungen aus der Gruppe der Angststörungen, vor allem Ängste in allen sozialen Bereichen des Lebens und im Kontakt zu Menschen. Dies können Ängste sein vor Menschen zu sprechen, vor anderen zu essen, Vermeidung von Blickkontakten. Diese Ängste können bis zu Panikattacken führen. Psych0somatisch können diese Ängste zu Reizdarm, Schweißausbrüchen, Tachykardie, Übelkeit und Miktionsbeschwerden führen.

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